Nach dem kürzesten Flug aller Zeiten, er dauerte ca. 30-45 Minuten, kamen wir in Washington an. Die Hauptstadt der USA und gleichzeitig der letzter Halt auf unserer großen Reise. In Washington erwartete uns nicht nur Barack Obama, ums uns zu begrüßen, sondern auch ein super Wetter. Wir konnten es etwas ruhiger angehen lassen, da wir uns in Washington nur mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschäftigen wollten. Um noch einmal die Stimmung von New York in unser Gedächtnis zu rufen, besuchten wir auch das Macys-Kaufhaus in Washington. Es war gleichzeitig auch die einzige Attraktion an diesem Tage.. wie gesagt wir lassen es ruhig angehen. Aber schon am zweiten Tag machten wir uns auf die Monumente und Denkmäler zu besichtigen. Hier in Washington hat so ziemlich jeder der in Amerika Rang und Namen hat, sein eigenes Denkmal. So sahen wir den eigens für Washington errichteten Obelisk. Auch die zahlreichen Kriegsdenkmäler der Amerikaner sind genauso wenig zu übersehen, wie ihr Stolz darauf. Auf einer Strecke von ca. 500 Metern sahen wir das “World War 2 Memorial”, das “Korean War Veterans Memorial” und das “Vietnam War Veterans Memorial”. Obwohl man eigentlich denken könnte die meisten Amerikaner sind zu fett um in die Armee aufgenommen werden zu können. Wir retteten uns vor den Kriegsdenkmälern, ins Lincoln Memorial. Um zu sehen was die Amerikaner von uns deutschen halten, mussten wir ins Holocaust Memorial Museum. dort war gerade eine sehr interessante Ausstellung über Propaganda der Nazis zu sehen. Das Meiste wussten wir zwar schon aus dem Geschichtsunterricht, doch die ganzen Geschehnisse aus Sicht der Amerikaner zu erleben war auch sehr lehrreich. Zwar wird kein Wort darüber verloren, dass wir aus der Vergangenheit gelernt haben und eine sehr gut funktionierende Demokratie in unserem Land haben, doch wir hoffen dass die meisten Amerikaner heute wissen, dass mittlerweile andere Umstände in Deutschland herrschen, als vor 70 Jahren. Eine andere Top-Attraktion stellten für uns die fast handzahmen Eichhörnchen, Squirels genannt, dar. Sie kommen den Menschen erstaunlich nahe und sind sich auch für ein Foto mit Touristen nicht zu schade. So hatten wir an diesem Tag sowohl Geschichts- als auch Biologieunterricht. Am nächsten Tag ging die Erkundung der Regierungsgebäude los. Wir starteten am Capitol. Ein riesiges Gebäude, sehr gut bewacht von der hauseigenen Polizei. Es ähnelt ein wenig dem Dom in Rom und erinnert an Asterix und Obelix Comics, da es mit mächtigen Säulen und langen, breiten Treppen ausgestattet ist. Wer diese allerdings benutzt bleibt für uns ein Rätsel, da man sofort von der Polizei zurückgepfiffen wird , wenn man sich ihnen nähert. Des weiteren sahen wir das Supreme Court. Hier erwischten wir die letzte Tour des Tages um in den Gerichtssaal zu gelangen, durften aber leider keine Fotos davon machen. Dafür konnten wir einige interessante Infos über die Richter, deren Arbeit und Gehalt erfahren. Auf dem Heimweg hat Sebastian seine Traumberuf gefunden. Mit einem Supergeilen Pick-Up-Truck in der Stadt umherfahren und kostenlose Energie-Drinks zu verteilen. Wie Verrückte stürmten die Menschenmassen auf den Truck zu, um sich eine Dose des Energielieferers zu erhalten. Wir waren natürlich mittendrin, war ja alles umsonst. So bekamen wir dann auch unsere Energie-Drinks um den Heimweg zu Fuß meistern zu können.
Am Samstag stand endlich unser lang ersehnter Besuch bei Obamas im Weißen Haus an. Wir kleideten uns angemessen, kauften Gastgeschenke für die ganze Familie und machten uns auf den Weg. Am Weißen Haus angekommen, verstanden wir die Welt nicht mehr. Die Sicherheitsleute wollte uns nicht glauben, dass wir eine Verabredung mit der First Family hatten und so mussten wir uns damit zufrieden geben das Weiße Haus nur von weitem sehen zu können. Wir können nun also aus erster Hand berichten, dass es wirklich weiß ist. Auf dem Weg zurück zum Hostel kamen wir an der Grillmeisterschaft von Washington vorbei. In Zuge dieses Events war auch SPRITE mit von der Partie und richtet seine Dunk-Meisterschaft aus. Die 18 besten Basketballer aus Washington und Umgebung waren zusammengekommen um sich darin zu messen, wer den längsten hat…, nein sie habe sich natürlich im Dunken gemessen. Wir konnten einige atemberaubende Sprünge und Moves sehen. Unser Favorit, nebenbei gesagt ein weißer Spieler, hat den Kontest gewonnen. Wir haben, während wieder Reise, eben ein Händchen und Gespür für alles entwickelt.
Nach diesen sowohl aufregenden als auch anstrengenden Tage mussten wir unseren Körpern etwas Ruhe gönnen und einen Tag Pause einlegen. Wir haben das Hostel nur verlassen um uns etwas zu Essen zu kaufen. Sonst verbrachten wir die meiste Zeit hinter den sicheren Mauern und sortierten unsere Klamotten und packten unsere Koffer schon einmal für die Abreise. Um alles vom Hostel gesehen zu haben, verbrachten wir einige Stunden im Fernsehraum um diesen besser kennen zu lernen. Den letzten Tag in Washington nutzten wir wieder voll aus. Mit der Metro fuhren wir zum Arlington National Cementry. Auf diesem Friedhof findet man eine erschreckende Anzahl an Gräbern von Soldaten die in den unzähligen Kriegen, die die USA geführt haben umgekommen sind. Auch das Grab von John F. Kennedy ist dort zu finden. Die Gräber gehen in die hunderttausende und erstrecken sich über mehrere Hügel, von deren Spitze aus man einen guten Blick über die Stadt hat. Einen weiteren Besuchermagnet stellt das Denkmal für alle vermissten Soldaten dar. Die steinernen Erinnerungstafeln werden von einem Soldaten bewacht. Zu jeder vollen Stunde findet eine Wachablösung statt. Wir kamen gerade rechtzeitig um diese verfolgen zu können. Und wieder konnte Nicholas sein militärisches Wissen weiter ausbauen. Die Bewegungen der Soldaten ähnelten ein wenig den Schritten von Models auf dem Laufsteg. Die Körperbeherrschung und Koordination, sowie Synchronisation der ganzen Zeremonie waren jedoch sehr gut einstudiert und gaben somit ein feierliches und ehrendes Bild ab, um die vermissten Soldaten zu ehren. Da wir nun nicht mehr weit vom Pentagon entfernt waren, schauten wir auch dort noch nach dem Rechten. Fotos sind natürlich, wie so oft in den USA verboten. So nehmen wir die Erinnerungen an dieses Gebäude in unserem Gedächtnis und nicht auf dem Computer nicht nach Hause. Das war der letzte Tag in Washington, gleichzeitig der vorletzte der gesamten Reise. Mal schauen was uns die letzten 48 Stunden noch zu bieten haben.
NiBa
Bilder kommen bald!





























































































